01

Die konventionelle Histopathologie bildet die Grundlage der diagnostischen Pathologie. Untersucht werden formalinfixierte und in Paraffin eingebettete Gewebeproben, die zu dünnen Schnitten verarbeitet und anschließend gefärbt werden.
Die Standardfärbung ist die Hämatoxylin-Eosin (HE)-Färbung.
Damit lassen sich Gewebearchitektur, Zellmorphologie sowie entzündliche und neoplastische Veränderungen beurteilen.
Ergänzend kommen Sonderfärbungen zum Einsatz, die hier beispielhaft genannt werden:

  • PAS-Färbung: Nachweis von Glykogen, Muzinen und Basalmembranen

  • Elastica-Färbungen (EvG): Bindegewebsfärbung, u.a. Zur Darstellung elastischer Fasern

  • Trichrom-Färbung: Differenzierung von Kollagen und Muskel

  • Berliner Blau Färbung: Eisen-Nachweis

  • Congo-Rot: Amyloid-Nachweis

Nach oben scrollen